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Nahrung

Produktionsweg Fleisch

Ein Mensch isst im durchschnitt über 1000 Tiere. Vier Kühe und Kälber, vier Schafe, zwölf Gänse, 37 Enten, 46 Truthähne, 46 Schweine und 954 Hühner. Das zeigt eine Studie des Vegetarierbunds. Woher stammen diese Tiere? Seit der Transparenzverordnung, die im April 2015 von der EU-Kommission in Brüssel beschlossen wurde, muss bei Rindfleisch das Geburtsland, Ort der Mast, der Schlachtung und der Zerlegung bekannt gegeben werden. Bei Geflügel- und Schweinefleisch muss nur der Ort der Mast und der Schlachtung ausgewiesen werden.

Jenny Roller-Spoo und Jens Niehuss haben in ihrer Reportage „Wege des Fleisches“ viele Informationen zum Produktionsweg von Discounterfleisch herausgefunden und beschäftigten sich vor allem mit dem Herstellungsweg von gemischten Hackfleisch. Wie viele Tiere stecken eigentlich in einer 500g Packung? Es sind 150 Schweine und 60 Rinder, also insgesamt 210 Tiere. Eine schockierende Zahl. Schweine, die später zu Hackfleisch verarbeitet werden, können bis zu acht Länder durchqueren, bis sie im Supermarkt landen. Die Supermärkte Lidl und Aldi haben auf den Rückseiten ihrer Verpackungen QR-Codes stehen, um den Verbrauchern den Herstellungsweg mittels einer App aufzuzeigen. Bei beiden Supermärkten stellten sich pro 500g Schale gemischtem Hack acht Herstellungsorte raus. Ein Ort der bei beiden Supermärkten auftrat war Rheda-Wiedenbrück, ein Ort in Nordrhein-Westphalen. Dort befindet sich Deutschlands größter Schweineschlachthof „Tönnies“. 25000 Schweine werden dort täglich geschlachtet. Jedes dort hin gelieferte Schwein trägt eine Ohrmarke mit einer Kennnummer. Der Schlachthof selbst kontrolliert die Herkunftsangaben allerdings nicht. Nach der Schlachtung bekommen die Tiere ein Tattoo mit einer eigenen Nummer zur Identifikation. Alle Identitätsnummern werden zusammengefügt und so kann jedes Tier zurückverfolgt werden, allerdings nur bis zu seinem Mastbetrieb. Pro Stunde laufen 4000 Schweine über das Band. Nach der Zerteilung ist allerdings keine genaue Rückverfolgung möglich – es lässt sich lediglich eingrenzen.

Das verpackte Hackfleisch wird dann – wie so viele andere tierischen Produkte – unter Namen wie „Gut Ponholz“ (Netto), „Landjunker“ (Lidl) oder „Bauernglück“ (Aldi) verkauft. Diese Namen suggerieren den Verbrauchern, die Ware stamme von Höfen aus der Umgebung. Untersucht man diese „Höfe“ aber einmal genau, stellt sich raus, dass diese niemals existiert haben. Auf diese Weise werden die Käufer getäuscht.

Fleisch 1
Fleisch 2

 

Verbraucher von Metzgereibetrieben sind von dieser Art Täuschung allerdings nicht verschont. 80% der Ware sind zugeliefert und kommen aus den gleichen Schlachthöfen, wie auch das Discounterfleisch. Es werden einfach die Etiketten getauscht und mit eigener Herstellung geworben.

Nachdem wir das Schweinefleisch genauer unter die Lupe genommen haben, wie wird bei dem Geflügelfleisch getrickst? In dem Artikel „Evolution der Hendl“ in der Süddeutschen Zeitung heißt es, dass pro Jahr 700 Millionen Hühner geschlachtet werden. Und die Deutschen wollen immer mehr. In 50er Jahren aßen die Menschen im Durchschnitt zwei Kilogramm Geflügel im Jahr. 2013 waren es bereits knapp 20 Kilogramm. Und die Hühner werden immer Schwerer. Neue Züchtungen an Hühnern, die 4 Mal so viel wiegen wie Hühnerrassen der 50er Jahre, ermöglichen es, die Schlacht immer kostengünstiger zu gestalten. Das ist allerdings alles andere als tierfreundlich. Der Knochenbau der Tiere ist nicht so schnell entwickelt wie die Fleischzunahme. Außerdem setzen die Hühner vor allem immer mehr Fleisch an der Brust an. Beides führt dazu, dass die Hühner kaum noch stehen können.

 

Das Schweinesystem

Durch unsere Recherche über das Thema Schweinefleisch sind wir auf die Seite boell.de gestoßen und haben folgende Informationen herrausgelesen. Eine Zuchtsau bekommt in ihrem Leben durchschnittlich 55 Ferkel, 20% der Ferkel verenden bei der Schlachtung. Die Tiere werden in drei Kategorien eingeteilt. Kategorie 1 sind die Schweine, die an Seuchen erlegen und müssen gesondert entsorgt werden, damit die Kadaver nicht weitere Infektionen verursachen. Tiere der Kategorie 2 sind während der Mast verendet, aber nicht wie bei Kategorie 1 an einer Tierseuche. In der Branche nennt man sowas auch Falltiere und werden durch die Industrie verwertet. Nur die tierischen Produkte der Kategorie 3 die von ungefährlich eingestuften und deswegen regulär geschlachteten Tieren, dürfen frei vermarktet und auch zu Futter verarbeitet werden, allerdings nur für Pelz- und Haustiere. Die Tiere, die die Mast nicht überleben und vor der Schlachtung sterben, ist unterschiedlich, aber erstaunlich hoch. Mehr als 20 Prozent aller Schweine fallen in die Kategorie 2, bei Rindern und Puten beträgt der Anteil bis über 20 Prozent.

 

Fleischkonsum Abfall und Verschwendung

 

  1. Heutiger Fleischkonsum zehrt an den Ressourcen.

  2. Kein Gleichgewicht zwischen denen die verschwenden können und die jenigen die zu wenig haben um satt zu werden.

  3. Knapp die Hälfte einer Tierschlachtung landet als Fleisch und Wurst bei den Konsumentinnen und Konsumenten.

  4. Je nach Art verzehrt der Mensch jeweils 40 bis 55 Prozent, etwa ein Drittel machen die edlen Fleischteile vor allem die sprichwörtlichen Filetstücke aus.

  5. Der Rest wird exportiert oder mit den traditionellen Schlachtresten an Haustiere verfüttert, in der Chemie- und Düngemittelindustrie verwendet oder als Biokraftstoff in den Tank gefüllt.

  6. Rund 4,9 Millionen Tonnen tierische Nebenprodukte worunter alles fällt, was für den menschlichen Verzehr nicht geeignet ist oder nicht nachgefragt wird Borsten, Fette, Knochen, Innereien, Magen- und Darminhalte und vieles mehr.

  7. Der größte Anteil davon wird für die industrielle Produktion genutzt als Basis für Seifen, Waschmittel, Kosmetika, Arzneimittel, Farben, Kunststoffe, Druckertinte, Gummi, Textilien, Altpapier-Recycling, organischen Dünger und unzählige weitere Gegenstände.

 

Unser Fischkonsum

Im Rahmen unseres Wipo Projektes haben wir uns mit dem Herstellungsweg von Fisch als Lebensmittel und dessen Auswirkung auf die Umwelt und auf politischer Ebene beschäftigt.

Da es viele verschiedene Arten von Fisch gibt und diese auch als Lebensmittel unterschiedlich zubereitet werden, haben wir als Beispiel die Herstellung von Hering gewählt. Die Kernfrage hierbei ist vor allem:

Woher kommt der Fisch eigentlich? Wie wird er gefangen beziehungsweise in welchen Mengen?

Die größte Heringsfabrik Europas sitzt in Sassnitz auf Rügen, die Fabrik exportiert International. Täglich wandern in dieser Fabrik mehr als 12 Millionen Heringe in Gläser und landen dann in den Supermärkten in ganz Europa.

Woher kommt der Hering überhaupt?

Der Hering kommt aus verschiedenen Fanggebieten der Nördlichen Gewässer Europas. Beispielsweise von einem schwedischen Kutter der in Fanggebieten der Nordsee unterwegs war. Ein solcher Kutter fängt in 3 Tagen mittels sogenannter Schleppnetze bis zu 1400 Tonnen Fisch, das sind ca. 7,5 Millionen Fische an der Zahl.

Liegt der Kutter erst mal vor Anker an der Fabrik, muss der Fisch in 15 Minuten verarbeitet werden um Frische und Qualität zu garantieren. An den Tanks vom Schiff werden breite Schläuche angeschlossen, die den Hering in die Fabrik pumpen. Dort angekommen werden die Heringe dann unter strengen Hygienestandards sortiert, gewaschen, ausgenommen und filetiert. Das übernehmen dafür vorgesehene Maschinen, die über Laufbänder und andere maschinelle Transportwege miteinander verbunden sind. Zu Stoßzeiten, laufen mehr als 300 000 Heringe pro Stunde über das Band. Anschließend werden die Filets dann je nach Endprodukt eingelegt in Essig, Salz oder Tomatensoße.

300 000 Fische in einer Stunde? Das klingt nach ziemlich viel Fisch, doch wie steht das in Relation zu den gegenwärtigen Konsum von Fisch weltweit?

Unsere Erde besteht zu 70% aus Wasser. Das Meer ist die größte Nahrungsquelle der Welt. Für 1,2 Milliarden Menschen ist Fisch Hauptbestandteil der Ernährung. Jährlich konsumieren wir 152,5 Millionen Tonnen Fisch, wenn wir so weiter machen, wird es bald keinen Fisch mehr geben. Die Fischbestände sind in den letzten 60 Jahren um 90% gesunken. Verglichen mit 1900 muss man heute den 17-fachen Aufwand für die gleiche Fangmenge Fisch betreiben. 85% unserer Fischarten gelten als überfischt. Experten warnen vor völliger Auslöschung aller gefischten Arten in weniger als 50 Jahren.

Wie kommt es dazu?

Grund dafür ist die Industrielle Fischerrei. Die Langleinen Fischerrei beispielsweise hängt jährlich 1,4 Milliarden Haken ins Meer. Das sind 1,4 Milliarden Haken an denen jeweils noch ein Stück Fisch als Köder dient. Die Schleppnetz Fischerrei hängt Netze ins Meer mit einer Öffnung von bis zu 23 000m². Das ist umgerechnet eine Fläche von 4 Fußballfeldern. 13 Jumbo-Jets würden in ein solches Netz passen oder tatsächlich 500 Tonnen Fisch.

Ein großes Problem zusätzlich ist der Beifang. Beifang ist die Bezeichnung für zufällig mitgefangene Meerestiere. Ein durchschnittlicher Garnelenkutter wirft zum Beispiel 80 – 90% der gefangenen Meerstiere tot oder sterbend zurück ins Meer. So kommen auf 1 kg Garnelen bis zu 9 kg tote Meerestiere.

Um den Bedarf an Fisch von 110 Millionen Tonnen jährlich zu decken gibt es sogenannte Aquakulturen, die 47% unseres Bedarf decken um freilebende Meerestiere zu entlasten. Was passiert eigentlich in einer solchen Aquakultur? Die meisten Zuchtfische sind Raubfische, ihre Nahrung besteht also aus Fisch. Es wird also im Endeffekt eine Art Fisch in eine andere umgewandelt, jedoch nicht mehr Fisch produziert. Auf 1kg Zuchtlachs werden 5kg wild gefangene Fische verfüttert.

Wie reagiert die Politik auf die erschöpften Ressourcen unserer Meere?

  • 2008 wurden für den Blauflossentunfisch in der Eu Fangmengen ermittelt um die erschöpfte Population wiederaufzubauen.
  • Experten empfehlen eine Fangmenge von 10 000 Tonnen.
  • Die Eu beschloss ein Fangvolumen von 29 500 Tonnen.
  • Tatsächlich fischt die Industrielle Fischerrei trotz Bestimmungen 61 000 Tonnen, das ist das Sechsfache der Empfohlenen Fangmenge.

Noch kann man den Prozess umkehren indem man sich als Verbraucher zum Beispiel informiert welche Arten aus welchen Fanggebieten als gefährdet gelten und Produkte solcher Art konsequent meidet. Ebenfalls nötig ist eine drastische Reduzierung des Beifangs, das ist zum Beispiel möglich durch Akustische Signale die ungewollte Meerestiere vertreiben. Sogenannte „Schlaue Netze“ berücksichtigen die Fluchtweisen und das Verhalten der Tiere und fangen dadurch nur, worauf sie spezifisch ausgelegt sind.

Eins ist klar, es muss sich etwas ändern.

 

Herstellung Eier

Kennst du das? Du stehst vor dem Regal im Supermarkt und fragst dich, welche Eier du nun kaufen sollst?

Welche sind die "guten Eier" und was ist denn überhaupt der Unterschied? Damit dir die Auswahl beim nächsten Einkauf leichter fällt, hier ein paar Fakten:

  • Ein freilebendes Huhn benötigt 24 Stunden zur Produktion von einem Ei.
  • Es legt maximal ein ei pro Tag und ca. 50 – 60 Eier im Jahr.
  • Die sogenannten Hybridhühner, welche auf das Legen von Eiern spezialisiert wurden und in der Massentierhaltung gehalten werden, damit die Eier in den Supermarkt kommen, müssen bis zu 300 Eier pro Jahr legen.
  • In Deutschland werden laut der Tagesschau zurzeit 39 Millionen Hennen zum Zweck der Eierproduktion gehalten.

Bodenhaltung:

Die Legehennen ( ca. 25 Millionen) die in solch einem Betrieb leben, werden in einem ausgestalteten Käfig gehalten, welchen sie sich mit 60 anderen Hennen teilen müssen. Der Platz pro Tier beträgt 800 Quadratcentimeter, das entspricht nur etwa 30% mehr Platz als ein DINA4 Blatt. Der Stall in dem die Hennen leben besteht aus bestimmten Bereichen, wie den Sitzstangen, dem Scharrbereich und dem Legebereich. Das kupieren der Schnäbel und die Fütterung mit Futter welches viele Medikamente enthält ist hier Alltag. Durch den engen Raum auf dem die Hennen hier mit viel zu vielen Artgenossen leben, sind die eier anfölliger für Parasiten und andere Krankheiten.

Freilandhaltung:

Rund 7 Millionen Hennen leben in Deutschland zur Zeit in einem Betrieb, der der Freilandhaltung nachgeht. Freilandhaltung, das klingt ja wirklich schön und artgerecht. Aber Freilandhaltung bedeutet lediglich, dass die Hennen über Tag Auslauf auf grün Flächen haben. Doch auch hier reicht der Platz noch immer nicht aus, denn auf 4 Quadratmeter kommt eine Henne.

Ökologische Haltung:

Ein wenig mehr als die Hälfte der Legehennen, die in Freilandhaltung gehalten werden, werden in einer ökologischen Haltung untergebracht. (ca. 3,5 Millionen)

In der ökologischen Haltung ist die Herdengröße auf 3000 Tiere beschränkt und es leben höchstens 6 Tiere auf einem Quadratmeter. Auch hier bekommen die Tiere Freilauf. Das Futter der Tiere kommt aus dem biologischem Anbau und wird ohne den Einsatz von Gift und Gentechnik hergestellt. Das Kupieren der Schnäbel und die prophylaktische Antibiotikagabe sind hier verboten.

→ doch egal wie positiv dies jetzt klingen mag, wer weiß wie Hühner ticken, der weiß auch das Herden von 3000 Tieren lange nicht artgerecht sind.

Laut einer Studie des Umweltinstitutes München, steig die Anzahl an den Käufern von Freiland – und Ökologischen Eiern seit 2009 stätig an und die Käufer sind bereit mehr Geld für dieses Produkt auszugeben.




Produktionsweg Milch

Milch und andere Milchprodukte gehören für die Deutschen zu einem gutem Frühstück dazu. Laut www.eu-info.de verbrauchte ein Durchschnittsbürger 2015 ungefähr 52 Liter Milch, 17 Kg Joghurt und 25 Kg Käse in einem Jahr. Momentan gibt es laut dem Milchindustrieverband 4.214,3 Milchkühe in Deutschland. 2016 waren es noch 4.272,1 Kühe. Das sind 1,4% weniger als im letzten Jahr.

Die wenigsten Verbraucher wissen jedoch etwas über Hauterkrankungen, Akne und Übergewicht, die mögliche Folgen von übermäßigen Konsum von Milchprodukten sein können. Laut der Tierrechtsorganisation „Peta“ sind Kühe in der Lage dazu ihre Kälber liebevoll zu umsorgen und sogar lebenslange Freundschaften mit anderen Kühen zu entwickeln, sofern sie die Möglichkeit dazu haben. Sie sind in der Lage unterschiedliche Gefühle zu empfinden und zeigen individuelle Persönlichkeitsmerkmale. Leider haben nur wenige Kühe ein solches Leben. Über 4 Millionen Milchkühe leben in Deutschland auf engstem Raum und haben keine Möglichkeit ihre grundlegenden Bedürfnisse wie z.B. die Versorgung ihrer Kälber zu erfüllen. Diese Kühe werden mit Kraftfutter falsch ernährt und immer häufiger bekommen sie Medikamente wie z.B. Antibiotika verabreicht, um auftretende Krankheiten zu verhindern. Konsumenten dieser Milch erhöhen ihr eigenes Risiko irgendwann mal an Krebs oder Osteoporose zu erkranken.

Die fünf größten Unternehmen in der Milchbranche sind Danone, Arla Foods, Lactalis, Nestlé und FrieslandCampina. Zusammen machten sie 2016 einen Milchumsatz von insgesamt 74,6 Millionen Euro. In Deutschland gibt es ungefähr 90.200 Betriebe die Kühe für die Milchproduktion halten. Nur knapp die hälfte der 4.214,3 Kühe, die Milch geben sollen, haben Zugang zur Weide. Die Milchleistung einer Kuh sinkt nach ungefähr 4 Jahren immer mehr. Während diese Kühe zum Schlachter gebracht werden, leben sogenannte "Hochleistungskühe" länger, wenn sie mehr als 50 Liter Milch pro Tag abgeben. Kühe in der Massentierhaltung sehen oft stark abgemagert im Gegensatz zu ihrem Euter aus. Das liegt daran, dass die benötigten Aminosäuren für die Milchproduktion der Muskulatur entzogen werden. Abgesehen von den Lebensumständen der Kühe kann man ja mal darauf gucken wie aus Rohmilch eigentlich Trinkmilch wird.

Erstmal ist es von Vorteil zu wissen welche Milchsorten es gibt. Rohmilch ist die unbehandelte Milch direkt vom Bauernhof. Getrunken werden darf sie nur wenn sie vorher abgekocht wurde, weil sie gesundheitsschädliche Keime wie E.coli-Bakterien enthalten könnte. Vorzugsmilch ist ebenfalls unbehandelt und wird in verkaufsfertigen Packungen in die Läden geliefert. Sie wird amtlich überwacht, sollte allerdings trotzdem vorallem für Kinder vor dem Verzehr abgekocht werden. Die ultrahocherhitzte Milch kennt man als H-Milch. Sie kann ungeöffnet und ungekühlt mehrere Wochen gelagert werden. Unsere Frischmilch wurde pasteurisiert. Sie kann nur gekühlt gelagert werden und hält ungefähr 5 Tage.

Nachdem die Milch gemolken wurde, wird sie filtriert und gekühlt auf dem Bauernhof gelagert bis sie von dem Milchsammelwagen der Molkerei abgeholt wird. Sobald die Rohmilch in der Molkerei eintrifft wird sie mehreren Qualitäts- und Hygieneuntersuchungen unterzogen. Danach wird sie von Mikroorganismen und Schmutzpartikeln befreit. Dies geschieht in einer Zentrifuge. Nach diesem Produktionsschritt wird der Fettgehalt eingestellt. Das passiert auf zwei verschiedene Weisen. Der Magermilch wird Vollmilch zugefügt oder die Vollmilch wird bis zur gewünschten Stufe entrahmt. Danach wird die Milch homogenisiert und wärmebehandelt. Homogenisiert bedeutet, dass die Milch durch kleine Drüsen mit hohem Druck gepresst wird, damit die Fettkügelchen platzen und sich kleinere bilden. Die Milch schmeckt dadurch besser. Die Wärmebehandlung bekommt die Milch nur um noch übrig gebliebene Mikroorganismen abzutöten und die Haltbarkeit zu verlängern.

 


 

Quellen:

Produktionsweg Fleisch

http://www.sueddeutsche.de/wissen/gefluegel-produktion-evolution-der-hendl-1.2171502

zugegriffen am 02.12.2017 um 16 Uhr

http://www.tvntv.de/wege-des-fleisches.html

zugegriffen am 02.12.2017 um 15 Uhr

Bild Huhn (Süddeutsche) http://www.sueddeutsche.de/wissen/gefluegel-produktion-evolution-der-hendl-1.2171502

Artikel „Evolution der Hedl“ süddeutsche.de vom 14.10.2014 Autor: Christoph Behrens, heruntergeladen am 02.12.2017 um 17:30

Bild "Landjunker" Fleisch http://www.huffingtonpost.de/2015/04/09/verbrauchertaeuschung-lid_n_7032402.html#

Artikel „Die dreiste Verbrauchertäuschung im Kühlregal von Lidl“ auf Huffingtonpost.de vom 09.04.2015 Autor: Tobias Fülbeck heruntergeladen am 02.12.2017 um 17:30

 

Unser Fischkonsum

https://www.youtube.com/watch?v=7t_RYGiQkGE

https://www.youtube.com/watch?v=PD00Z6Yqxy0

https://www.youtube.com/watch?v=epE3JwRvJtg

 

Herstellung Eier

https://www.tagesschau.de/inland/bioeier108.html

http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/massentierhaltung/organisierte-tierquaelerei/eierproduktion.html

 

Produktionsweg Milch

http://www.eu-info.de/dpa-europaticker/273126.html, erstellt am 15.07.2016, zuletzt besucht am. 03.12.2017, 13:30 Uhr

https://www.peta.de/milchindustrie#.WiPl2UriaM8, Stand September 2012, zuletzt besucht am 03.12.2017, 14:05 Uhr

https://www.peta.de/milch-hintergrund, unbekanntes Erscheinungsdatum, zuletzt besucht am 03.12.2017, 14:10 Uhr

https://milchindustrie.de/wp-content/uploads/2017/10/TOP20_Molkereien_Welt_2017_Homepage.pdf, erstellt am 30.06.2017, zuletzt besucht am 04.12.2017, 15:14Uhr

https://www.peta.de/milchindustrie#.WiVeFEriaM8, stand 2012, zuletzt besucht am 04.12.2017, 15:55 Uhr

https://www.vis.bayern.de/ernaehrung/lebensmittel/gruppen/trinkmilch.htm, stand 30.12.2012, zuletzt besucht am 04.12.2017, 16:10 Uhr

https://www.vis.bayern.de/ernaehrung/lebensmittel/gruppen/trinkmilch.htm, stand 30.12.2012, zuletzt besucht am 04.12.2017, 17:02 Uhr