FAQ

Projektbilanz - Wesentliches in Kürze


Welche Ursachen hat die weltweite Kunststoffproduktion?


Anfang der 50er wurde Plastik als wertvoller Rohstoff entdeckt. Die Eigenschaften wie Formbarkeit, Beständigkeit, sowie geringe Dichte machten Plastik zu einer neuen, starken Alternative zu bisher genutzten Materialien. Heute ist es durch seine günstige Herstellung und dem breiten Einsatzspektrum unverzichtbar. Je nach Anteil der Weichmacher, wie z.B. Bisphenol A, kann Plastik zur Herstellung von stabilen Windkrafträdern, wie auch als leichtes, bewegliches Verpackungsmaterialgenutzt werden. Durch die Vielseitigkeit ist eine konstante Nachfrage aus diversen Bereichen immer gegeben. Durch die Augenscheinlich positiven Eigenschaften kann ein hoher Beitrag zur Energie- und Ressourceneffizenz geleistet werden. So kann das Nettogewicht von PKWs und anderen Kraftfahrzeugen verringert werden, was wiederrum zu einer Reduktion des Kraftstoffverbrauchs führt.


Welche Auswirkungen hat die weltweite Kunststoffproduktion?


Gesundheitliche Auswirkungen: Kunststoff setzt bei der Herstellung und Verbrennung gesundheitsschädliche Gase frei. Auch geben die Kunststoffverpackungen gesundheitsschädliche Stoffe an die Lebensmittel ab. Diese Gase und Stoffe können zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit von Frühgeburten steigern und Unfruchtbarkeit verursachen. Ebenfalls sind sie krebserregend und können die Gene beeinflussen, wodurch mehr Mädchen als Jungen geboren werden.

Auswirkungen auf Umwelt und Tierwelt: Momentan werden für die Produktion von Kunststoff 5% des Erdöls benötigt. 2050 wird der Bedarf an Erdöl für die Kunststoffproduktion bereits auf 20% gestiegen sein. Die logische Konsequenz davon ist, dass die Menge an dem weltweit vorhandenem Erdöl immer geringer wird. Eine weitere Auswirkung auf die Umwelt ist, dass in Entwicklungsländern riesige Müllberge entstehen, in denen die Menschen dort leben müssen. Auch müssen sie von diesen leben, in dem sie das wiederverwendbare Plastik sammeln und verkaufen. Ein großer Teil des Kunststoffs gelangt auch ins Meer, welches dadurch verschmutzt. Es entstehen Müllstrudel und Müllteppiche. Auch wird der Müll von diversen Tieren gefressen, welche teilweise auch daran ersticken. Dadurch, dass die Tiere das Plastik fressen, nehmen wir dieses ebenfalls auf, da uns die Tiere, vor allem Fische, als Nahrung dienen.


Welche Entwicklungen im Hinblick auf die weltweite Kunststoffproduktion sollten gefördert werden?

Warum? Welche Konsequenzen leiten wir für uns persönlich ab?


Bei der weltweiten Kunststoffproduktion wäre es zum Vorteil, die Bioplastikproduktion zu fördern. Im Kunststoff ist Erdöl enthalten, welches in Zukunft ausgeschöpft sein wird. Des Weiteren ist es positiv, erneuerbare Energiequellen (Wind, Sonne) zu fördern, auch wenn diese nur mit Hilfe von Kunststoffen genutzt werden. Kunststoff kann leider noch nicht in allen Bereichen durch andere Materialien ersetzt werden, da dieser leicht und dennoch stabil ist. Die Energieeffizenz steigert sich beim Hausbau durch Kunststofffenster und Türen, sowie die durch Kunststoff hergestellte Dämmung. In der Zahnmedizin wird ebenfalls auf dieses Material zurückgegriffen. Was natürlich auch im Vordergrund stehen sollte ist das Bewusstsein der Menschen und Industrie zu fördern. Die Gesellschaft sollte noch mehr über die Ursachen und Konsequenzen aufgeklärt werden was den Kunststoffkonsum betrifft.

Für uns persönlich leiten wir folgende Konsequenzen ab: Mehr unverpackte Lebensmittel kaufen und auf die Qualität der Produkte achten. Plastikmüll zu recyceln und auch Zweck zu entfremden.


Worin besteht die Qualität von Lebensmitteln?


Im wesentlichen wird deutlich, dass die Verbraucher heutzutage bei der Qualität von Lebensmitteln am meisten Wert auf den Preis, das Aussehen/Verpackung, Bioqualität und den regionalen Anbau achten. Weniger Wert legen die Verbraucher auf die Inhaltsstoffe und Zutaten der Lebensmittel. Zudem legen sie weniger Wert darauf, ob die Lebensmittel bestimmte Medikamente oder Pestizide enthalten, welche bei der Produktion verwendet wurden. Am wenigsten achten die Verbraucher auf faire Arbeitsbedingungen.


Welcher Zusammenhang besteht zwischen Produktionsweise, Qualität und Preis?


Ein wichtiger Aspekt im Zusammenhang von Produktionsweise, Qualität und Preis ist das Angebot der Supermärkte und die Nachfrage der Verbraucher.

Die Nachfrage regelt das Angebot, welches über den Preis bestimmt.

Die Hersteller bevorzugen einen einfachen und kostengünstigen Produktionsweg, welcher für schlechte Qualität spricht.
Ein Beispiel hierfür, ist der Produktionsweg von Eiern.

Bodenhaltung = niedrige Produktionskosten
+ viel Masse durch viele Tiere
--> niedriger Preis = schlechtere Qualität

Freilandhaltung = steigende Produktionskosten
+ Grünflächen für Tiere
--> höherer Preis = angemessenere Qualität

Biologische Haltung = steigende Produktionskosten
+ weniger Tiere & mehr Platz (innen & außen)
+ keine Medikamente
--> hoher Preis = bessere Qualität


Welche Entwicklungen sollten gefördert werden? Warum? Welche Konsequenzen leiten wir für uns persönlich ab?


Im Umgang mit Nahrung gibt es viele Entwicklungen, die gefördert werden sollten.

Um möglichst wenig Müll zu produzieren, sollten weniger Lebensmittel in Plastik verpackt werden. Desweiteren ist zu empfehlen, mehr auf Regionale Lebensmittel und auf Qualität statt Preis zu achten. Um gegen Massentierhaltung vor zugehen, sollte weniger, aber besseres Fleisch gekauft werden. Um zu verhindern, dass viel Obst und Gemüse weggeschmissen wird, können auch Lebensmittel, die nicht dem Idealbild entsprechen, gekauft werden z.B. eine krumme Gurke. Aber auch häufigeres, dafür aber weniger einkaufen sorgt für weniger Abfall. Eine weitere Idee wäre, das Obst und Gemüse lose auf das Kassenband zu legen und somit keine Tüte zu verschwenden, da man dieses sowieso zuhause wäscht. Um den Verbrauch von Plastik zu verkleinern, empfehlen wir Stoffbeutel, Mehrwegflaschen und wenn es nicht zu verhindern ist, einen höheren Preis von Plastiktüten. Außerdem empfehlen wir jedem Menschen Eigeninitiative zu zeigen, bewusster einzukaufen und auf Qualität statt Quantität zu achten.


Blicken wir auf den Arbeitsprozess im Verlauf des Projektes


1. Wie gut haben die Regularien unsere gemeinsame Arbeit strukturiert?

Wir haben uns zu Beginn des Projektes in zwei Großgruppen eingeteilt. Dabei sind wir nach eigenen Fähigkeiten und Interessen gegangen. Zunächst haben wir in jeder Großgruppe einen Gruppenleiter festgelegt, welcher Ansprechpartner für die Lehrkraft war. Dann haben wir Termine festgelegt, Aufgaben und Zuständigkeiten verteilt.

2. Wie wurden Verantwortlichkeiten verteilt?

Die Verantwortlichkeiten wurden demokratisch in den jeweiligen Großgruppen abgestimmt und verteilt.

3. Welche Unstimmigkeiten sind aufgetreten?

Es entstanden Unstimmigkeiten hinsichtlich Krankheitsfällen, Zeitmanagement und unklaren Absprachen. Termine wurden oft nicht eingehalten und es entstanden Missverständnisse.

4. Wie sind wir damit umgegangen?

Wir haben Zeitplanänderungen vorgenommen und sind somit Kompromisse eingegangen. Regelmäßig haben wir uns alle auf dem Laufenden gehalten, Ergebnisse zusammengetragen und uns gegenseitig unterstützt und geholfen. Probleme wurden direkt angesprochen und geklärt.

5. Wie hat sich unser Zeitplan bewährt?

Das Festlegen eines Abgabetermins war hilfreich, hätte jedoch früher erfolgen müssen. Die Protokolle dienten zur Übersicht und erleichterten die Planung.

6. Was hat insgesamt zu unserem Erfolg beigetragen?

Der enge Zusammenhalt in unserer Klasse und der respektvolle Umgang untereinander haben einen großen Beitrag zum Erfolg geleistet. Außerdem war der regelmäßige Austausch und die gegenseitige Motivation wichtig für gutes Gelingen.

7. Welche Tipps und Tricks möchten wir anderen mitgeben?

Es ist von großer Bedeutung, dass die Gruppe zusammenhält, viel miteinander kommuniziert und dabei auf den Umgangston achtet. Wichtig ist auch, Abgabetermine verbindlich festzulegen und einen Puffer einzubauen.